Hölderlin-Kalender, 31. Woche
Jetzt auch kommet ein Wehn und regt die Gipfel des Hains auf, Sieh! und das Schattenbild unserer Erde, der Mond, Kommet geheim nun auch; die Schwärmerische, die Nacht kommt, Voll mit Sternen und wohl wenig bekümmert um uns, Glänzt die Erstaunende dort, die Fremdlingin unter den Menschen Über Gebirgeshöhn traurig und prächtig herauf. |
aus "Brot und Wein" (1800/1801)
Vollständiger Text im Projekt Gutenberg.
Erstdruck von Vers 1-18 unter dem Titel "Die Nacht" im
Musenalmanach für das Jahr 1807, Hrsg. von Seckendorf, Regensburg: Montag- und Weissische Buchhandlung,
auf www.textkritik.de
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